Der Tod ist die beste Deadline

Heutzutage haben wir immer etwas vor und schleppen im Kopf jederzeit eine riesige To-Do-Liste mit uns herum. Was unterscheidet die Leute, die viel davon schaffen von denen, die wenig davon schaffen und deren Liste deshalb immer länger wird? Planung.

Die gigantische Mehrheit der Menschen arbeitet sehr viel besser, wenn sie eine Frist hat, was daran liegt, dass die moderne Gesellschaft in vielen Aspekten nicht die Umgebung ist, auf die sich unsere Genetik angepasst hat; gut, dass wir mehr sind, als unsere Gene und mit unserem Gehirn einen überlegenen Mitspieler, über die Kontrolle unserer Handlungen, haben. Zu Zeiten der Sammler und Jäger ‚arbeitete‘ man etwa 3 Stunden am Tag um seine Nahrung zu beschaffen und der Rest der Freizeit wurde mit sozialen Aktionen gefüllt, eben damit was uns Spaß macht. Organisieren ist dabei erst in der Moderne entstanden, weil es vor 70.000 Jahren nicht nötig war überhaupt etwas zu planen: Sammeln konnte man von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und manchmal, wenn man Glück hatte, hatte sich das Sammeln bereits nach einer Stunde erledigt.

Trotzdem würde wahrscheinlich (und hoffentlich) niemand das Leben in der Moderne für ein Leben in der Steinzeit eintauschen. Letzteres hört sich zwar unter diesen Aspekten allein vielleicht toll an, aber es gehörte eben auch dazu, dass man mal eben an einer Grippe gestorben ist oder daran, dass man es nicht zeitig zur Gruppe zurückgeschafft hat. Trotzdem arbeiten wir heute nicht nur bis zu 10 Stunden im Job, sondern haben auch privat noch Arbeit vor uns: Aufräumen, Steuererklärung, Sport, Lernen, Treffen organisieren, Amtsbesuche und alles was wir uns noch so aufhalsen können.

Weil jeder von uns seine eigene Wohnung und feste Arbeitszeiten hat, sind ein Großteil der Verabredungen heute keine Freizeit, sondern Verpflichtung und Arbeit, die wir aber einfach canceln können, wenn wir wollen: Wer sich drei Tage im voraus verabredet, geht einen sozialen Vertrag ein; aber woher soll man wissen, ob man in drei Tagen überhaupt noch Lust, Energie und Motivation hat den PC auszuschalten oder direkt nach der Arbeit zum nächsten Termin (aka Verabredung) zu gehen. Vielleicht war die Arbeit heute einfach verdammt stressig und man braucht erst einmal ein bisschen Ruhe?

Der ‚Vielleicht‘-Button auf Facebook ist das große Symbol von heutigen Whatsappverabredungen: ‚Eigentlich möchte ich kommen, aber wer weiß, wie ich mich an dem Tag fühle? Lieber unverbindlich bleiben‘. Das ‚Vielleicht‘ entfernt jede Verpflichtung und eine nötige Frist, die viele von uns brauchen um sich beim Beantworten der Frage nicht selbst zu belügen. Wir gehen nämlich am liebsten von der besten Situation aus, wenn wir Entscheidungen treffen – nämlich, dass wir Lust, Motivation und Energie haben werden; dabei sollten wir eigentlich realistisch sein und die Situation ehrlich einschätzen. Dafür hätten wir sogar die besten Voraussetzungen: Wir kennen uns selbst am besten und waren selbst natürlich am häufigsten in den Situationen, in denen wir am ehesten Verabredungen sausen lassen. Warum sind wir so hoffnungslos optimistisch, wenn wir es besser wissen müssten?

Der Grund ist derselbe, der Angebote wie ‚letzte Chance‘ oder ‚letzte Möglichkeit‘ für uns schmackhaft macht: wir haben Angst, falsche Entscheidungen zu treffen, die wir möglicherweise im Nachhinein bereuen. ‚Was ist, wenn ich mich an dem Tag dann langweile, aber mein Freund dann bereits andere Verabredungen hat?‘ Da wir meist eben zuerst an uns selbst denken, als an die soziale Gemeinschaft in der wir leben, sagen wir lieber kurz vorher ab, als zu beginn.

Weiß ich, wer ich bin?

Leben heißt auch sich selbst jeden Tag ein bisschen mehr kennenzulernen: Mache ich gerne Sport? Wann mache ich Sport am liebsten? Wann hasse ich Sport? Bin ich treu? Welche Musik mag ich? Welche Menschen mag ich? Welches Müsli mag ich? Bin ich ehrlich?

Besonders die letzte Frage ist wichtig und vor allem im Bezug auf uns selbst: Wir selbst sind unsere größten Feinde, weil wir uns besser belügen können als jeder andere Mensch. Wir wissen, was andere nur vermuten können: unsere tiefsten Ängste, unsere größten Zweifel und all das, was wir sonst nicht sehen wollen. Weil wir uns so gut kennen, wissen wir zugleich auch, wovor wir am ehesten die Augen verschließen wollen. Authentizität ist ein Zeichen dafür, dass man sich selbst kennt und lernt, ehrlich gegenüber sich selbst zu sein.

Wenn ich ein spontaner und sprunghafter Mensch bin, ist es vielleicht keine gute Idee, einer Sportverabredung einer Woche vorher zuzusagen, sondern eher ehrlich zu sagen, dass man lieber heute oder morgen gehen will; oder eben in einer Woche spontan schauen möchte. Dabei muss ich aber auch beachten, dass ich wirklich spontan und nicht faul bin: Wenn ich jeder kurzfristigen Anfrage absage, bin ich faul und nicht spontan, weil es mir wichtiger zu sein scheint, dass ich entspannen kann, als Dinge zu unternehmen – auch kein Problem, muss man nur wissen. Freunde und Kollegen (und auch man selbst) werden dankbar sein, wenn sie wissen, worauf sie bei einem zählen können und auf was nicht. So gibt es öfter wirkliche Verabredungen, die Spaß machen und seltener kurzfristige Absagen, die einfach nur frustrieren.

Um also effektiv planen zu können, muss man sich nicht nur selbst kennen, man muss auch noch ehrlich sich selbst und den Menschen gegenüber sein, mit denen man Kontakt hat. Hört sich machbar an, oder? Diese Herangehensweise an soziale Interaktionen lässt sich auch auf unsere interne übertragen: Stellen wir uns vor, wir haben eine grandiose Idee, wie sie jeder von uns wahrscheinlich mindestens einmal im Monat (mindestens aber zum Neujahresanfang) hat: Mehr Sport machen, mit dem Rauchen aufhören (endlich), mehr mit Freunden unternehmen, eine neue Sprache lernen, ein Buch schreiben, früher schlafen gehen, endlich richtig früh mit dem Lernen anfangen.

Das erste, was man mit so einer Idee tun sollte, ist, sie realistisch zu betrachten: Warum möchte ich das? Möchte ich das wirklich, oder ist es nur eine schöne Vorstellung? Kann ich mit den negativen Aspekten auch auf lange Sicht leben (und den positiven)? Was bin ich wirklich bereit dafür zu opfern? Glaube ich daran, dass ich diszipliniert genug sein kann?

Da wir alle ja überaus begabte Optimisten sind, was unsere eigene Situation und unsere Fähigkeiten angeht und uns dazu noch gut belügen können, ist das die schwierigste Aufgabe und sollte deshalb besonders ernst genommen werden. Freunde sind dabei eine gute Hilfe: sie sind ehrlich, hoffentlich direkt und sehen die Dinge aus einer anderen Sicht. Da sie uns kennen, können sie persönliche Ratschläge erteilen, die außerhalb unseres eigenen Sichtfeldes liegen und damit unseren Horizont erweitern. Außerdem helfen sie uns Rückschläge zu verarbeiten und weiter zu machen, wenn es einmal schwer wird: Wenn wir gute Freunde haben, sind sie die Selbstdisziplin, die uns manchmal fehlt. Egal ob man täglich mit ihnen spricht, mit ihnen über Whatsapp schreibt oder einmal in der Woche einen Brief verfasst, wichtig ist, dass man auf sie zählen kann und ehrlich sein kann und das Selbe zurückbekommt.

Wenn wir nach diesen Überlegungen immer noch überzeugt sind, dass wir es nicht nur wollen, sondern auch können, sollten wir die Gründe dafür aufschreiben, danach geht es an die Planung.

Wann kann man Arabisch?

Da geplante Dinge nur passieren, wenn man handelt (egal ob geistig oder körperlich), sollte man sich auch für den Plan Zeit nehmen. Motivation sinkt relativ schnell, wenn man mit der Realität konfrontiert wird: die romantische Vorstellung, dass man jeden Tag joggen gehen wird, trifft auf die Feststellung, dass es heute in Strömen regnet; Mit dem Rauchen aufzuhören ist viel schwerer, wenn man mit seinen Freunden vor der Bar steht, angetrunken ist und alle an ihren Zigaretten ziehen. Daher ist es besonders wichtig, sich Strategien zu überlegen, wie man fehlende Motivation mit Selbstbeherrschung überwinden kann.

To-Do-Listen (auch solche im Kopf) sollten so einfach, aber auch so detailliert wie möglich sein: ‚Arabisch lernen‘ ist in dieser Hinsicht keine sinnvolle Aufgabe. Wann kann man Arabisch? Wenn man sich mit einem Muttersprachler über Philosophie unterhalten kann oder wenn man sich auf einem Markt ein paar Tomaten kaufen kann? Wie möchte ich an das Lernen herangehen? Belege ich einen Kurs oder lerne ich alles selbst? Lerne ich erst die Grammatik, Buchstaben oder Worte?

‚Arabisch lernen‘ ist schlicht zu ungenau, um ein gutes Ziel zu sein. Das Ziel muss genauso gut definiert sein, wie die einzelnen Schritte, sonst bietet sich in schwachen Momenten nur mehr Raum, um untätig zu sein und hinzuwerfen. Um solchen Gedanken vorzubeugen, sollte man sich Strategien überlegen, die aus einem Wunsch eine Gewohnheit werden lassen. Der einfachste (und einer der effektivsten!) Trick ist sich ein ‚Wenn-Dann‘ Szenario zu überlegen:

‚Wenn ich Lust auf eine Zigarette habe, dann nehme ich mir einen Kaugummi.‘

‚Wenn ich 30 Minuten gelernt habe, dann schaue ich ein YouTube Video.‘

‚Wenn ich wütend auf andere Autofahrer werde, dann zähle ich von 10 rückwärts‘

Es hört sich lächerlich an, aber diese Tricks funktionieren fantastisch. Anfangs muss man sich noch stetig daran erinnern, irgendwann aber merkt sich unser Gehirn diese Abläufe und man benötigt sie nicht mehr, um die positiven Effekte zu spüren.

Eine Frist, die uns anspornt

Eines der mächtigsten Elemente bei der Planung und dem Durchsetzen von Ideen und Plänen ist eine Frist. Wer jemals für Arbeiten gelernt hat und das damit vergleicht, wie viel man ’normalerweise‘ lernt (also immer dann, wenn es nicht für eine Arbeit ist), sollte bemerken wie stark sich ein Stichtag auf unser Verhalten auswirkt.

Wer viel Selbstdisziplin hat, kann sich also selbst Fristen setzen und versucht diese einzuhalten und für die meisten kleineren Tätigkeiten und Aufgaben reicht das allemal: Wenn man es nicht schafft, war es entweder nicht wichtig genug (und damit kann man es gleich streichen), oder die Zeit war zu optimistisch gesetzt (ausgenommen sind davon natürlich äußere Umstände wie Krankheiten etc.).

Für große Vorhaben bietet es sich an ‚Social Contracts‘ zu schließen, also Freunden, Familie und Bekannten davon zu erzählen und vielleicht sogar (wenn man es wirklich ernst meint und Angst um sein Versagen hat) Wetten abzuschließen. Da Freunde, wie bereits erwähnt, eine große Hilfe bei der Bewältigung von Problemen sind, werden sie kaum zögern, um auch als Ziellinie auszuhelfen. Nichts motiviert so sehr, wie eine Deadline, die man nicht verschieben kann, weil jeder von ihr weiß.

Für To-Do-Listen und Ziele, die sich innerhalb kurzer Zeiträume (in meinen Augen bis zu zwei Jahre) bewegen, muss man sich solche Deadlines selbst geben. Es gibt jedoch eine Deadline, die nicht nur feststeht, sondern auch noch unbekannt ist und die jeder von uns hat: Jeder wird einmal sterben.

Egal an was man persönlich glauben möchte, der Tod und damit das Ende des Lebens in dieser Welt kommt irgendwann für jeden von uns. Nach meinen Erkenntnissen schreckt der Tod viele Menschen ab, weil er uns zum Beispiel, bei all der Technologie um uns herum, daran erinnert, dass wir immer noch ein intelligenterer Affe sind und uns der Natur nicht entziehen können, dass wir alleine sterben werden und dass wir geliebte Menschen zurücklassen werden.

Er gibt vielen das Gefühl, machtlos zu sein. Dabei ist die Gewissheit des Todes eine der besten Wahrheiten, um uns selbst zum Handeln zu ermächtigen. Wer Pläne für morgen, übermorgen und in zwei Monaten macht, der sollte auch ab und zu darüber nachdenken, was er gerne in seinem Leben machen möchte. Die Bucket-List erfüllt genau diesen Zweck und kann ein Segen für jeden Menschen sein, wenn sie gut durchdacht und ehrlich erstellt ist:
Denn wenn wir uns selbst nicht belügen und uns von Zeit zu Zeit fragen, was wir wirklich mal gemacht haben wollen (man kann sich selbst immer neue Ziele setzen und andere streichen), werden wir glücklich sterben.

Mein Vater erlitt mit Ende 40 zwei Herzinfarkte, die er beide glücklicherweise überlebte. Als ich letztens mit ihm Essen war, sagte er mir, dass er im Krankenhaus wütend war und zuerst nicht wusste worauf, bis ihm klar wurde, dass er wütend auf sich selbst war: Er hatte sich nie realistisch damit auseinandergesetzt, was er wann in seinem Leben machen möchte. Er wollte segeln und reisen, aber immer später: mit mehr Geld, mehr Zeit, mehr Sicherheit. Damals bereute er, nicht jung gereist zu sein, nur um jetzt festzustellen, dass er manche Dinge nie mehr tun können wird, weil er körperlich nicht mehr in der Lage dazu ist. Jetzt segelt er, reist und tut was ihm Spaß macht, weil er weiß, dass das Leben jeden Moment enden könnte.

Hilf der Gesellschaft, sich selbst zu finden

Bis Anfang Dreißig fühlen sich viele unsterblich und machen sich dann zum ersten Mal Gedanken um ihren Tod. Wenn man sich diese Gedanken mit Anfang Zwanzig macht, hat man zehn Jahre mehr, um seine Träume und Ziele zu verwirklichen. Ziele die größer sind als mit dem Rauchen aufzuhören oder eine neue Sprache zu lernen.

Die Weltreise kostet 20.000€? Wenn ich es ernst meine, kann ich vielleicht mit 21 anfangen dafür zu sparen und sie mir mit 25 leisten, vielleicht aber auch erst mit 25 anfangen zu sparen um sie mit 32 anzutreten. Eventuell nehme ich sogar einen Kredit auf, den ich dann abbezahle. Für niemanden sind diese Parameter gleich und nur wir selbst wissen was wir erreichen können und wie wir dorthin kommen, Ehrlichkeit und Nähe zur Realität helfen uns dabei.

Die Zeit rennt, aber gleichzeitig schleicht sie so leise dahin, dass wir nicht merken, dass wir alt werden. Das Leben vor 70.000 Jahren hört sich manchmal schön an: 3 Stunden sammeln und jagen, um 21 Stunden zu faulenzen: Dafür wussten wir nie mehr als heute, uns ging es nie besser und wir hatten nie auch nur annähernd so viele Möglichkeiten wie heute. Wir können in Flugzeuge steigen, in 24 Stunden die halbe Welt umfliegen und jeden Ort der Welt sehen. Wir können von mehr Leuten über uns lernen als es jemals möglich war und mehr Menschen helfen als wir vor 70.000 Jahren überhaupt gekannt hätten.

Wir müssen nicht einsam, verloren oder unentschlossen sein, wenn wir nicht wollen. Der Sinn unseres Lebens ist nur durch unsere Phantasie eingeschränkt und ob wir ihn erfüllen nur dadurch, ob wir ihn wirklich erfüllen wollen. Lerne dich selbst kennen, lerne andere kennen und erschafft zusammen euer Leben; erst jeder für sich und schließlich alle zusammen. Die Gesellschaft ist aus Individuen gemacht und wenn jeder dem Nächsten hilft sich selbst zu finden, helfen wir im Endeffekt der Gesellschaft sich selbst zu finden.

Der Tod ist die beste Deadline die man haben kann, wenn man sein Leben planen möchte.

2 Comments

  • Sehr gut geschrieben, lieber Max!
    Ich hoffe, wir segeln bald gemeinsam! 🙂
    Und zwar dort, wo die Menschen noch ein wenig so leben wie vor vielen vielen vielen Jahren… <3

    Liebe Grüße…

  • Antworten April 22, 2017

    herrherbert

    Eventuell sind ja einzelne gute Gedanken in diesem Text, jedoch aller-aller-spätestens bei Aussagen wie:

    „Dafür wussten wir nie mehr als heute, uns ging es nie besser und wir hatten nie auch nur annähernd so viele Möglichkeiten wie heute. Wir können in Flugzeuge steigen, in 24 Stunden die halbe Welt umfliegen und jeden Ort der Welt sehen.“

    ….muss ich entschieden auf die Bremse treten.
    Das „Wir“, was da spricht, ist offenbar ein „Wir“ einer globalen Oberklasse, denen die Lebensrealität der ganz überwiegenden Mehrheit der Mitmenschen auf diesem Planeten wie auch das beträchtliche Befeuern der globalen Erwärmung durchs Fliegen entweder
    a) nicht bewusst oder b) schlicht gleichgültig ist – bzw. am wahrscheinlichsten natürlich eine Mischung aus beidem.

    Die entsprechende Ausblendungs-Leistung vollbringen wir Angehörige der globalen Oberklasse übrigens sicherlich alle mehr oder weniger.

    „erschafft zusammen euer Leben; erst jeder für sich und schließlich alle zusammen“ – das klappt in der Reihenfolge nicht, das kann nur Hand in Hand gehen.

    Zwei Leseempfehlungen:

    Stephan Lessenich „Neben uns die Sintflut“
    https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/neben-uns-die-sintflut/978-3-446-25295-0/

    Ulrich Brand, Markus Wissen „Imperiale Lebensweise“
    https://www.oekom.de/nc/buecher/gesamtprogramm/buch/imperiale-lebensweise.html

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